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Übungen für den oberen Rücken

Gezieltes Training des oberen Rückens stärkt deine Muskulatur und sorgt für mehr Definition. Mit regelmäßigen Übungen erreichst du eine kraftvolle und ästhetische Rückenpartie!

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    Das Aufrechte Rudern ist eine Zugübung mit Fokus auf Schultern und oberen Rücken. Durch das Anheben der Hantel entlang des Körpers werden insbesondere der Trapezmuskel und die seitliche Schulter aktiviert. Aufrechtes Rudern eignet sich zur Ergänzung im Schultertraining.

    Das aufrechte Rudern am Kabelzug ist eine weitere Möglichkeit, um deinen Trapezius gezielt zu stärken. Da die Haltung beim Rudern mit dem Kabelzug einige Herausforderungen birgt, sollten Anfänger mit einer anderen Alternative beginnen. Allerdings ist der Kabelzug als schonend für Gelenke und Körper bekannt. Das flexible Seil bietet dir viel Spielraum, um den oberen Rücken zu trainieren. Alternativ kannst du diese Übung einarmig trainieren, um mit der zweiten Hand die Bewegungsausführung zu unterstützen. Damit stärkst du vorrangig die oberen Muskelfasern und bekommst einen durchtrainierten Nacken.

    Variante
    Aufrechtes Rudern am Kabelzug

    Das Theraband erfreut sich im Home-Training großer Beliebtheit. Mit dem aufrechten Rudern mit Therabändern kannst du eine Übungsvariante in deinen Alltag integrieren, mit der du Zuhause und an jedem anderen Ort die oberen Fasern deines Trapezmuskels stärken kannst. Du stärkst grundsätzlich deinen gesamten oberen Rücken – der Fokus liegt allerdings auf dem Nacken. Das Training mit dem flexiblen Trainingsband reduziert das Verletzungsrisiko, sofern du einige Tipps für Körperposition und Bewegungsausführung berücksichtigst.

    Variante
    Aufrechtes Rudern mit dem Theraband

    Das aufrechte Rudern mit der Langhantel ist eine verbreitete Ruder-Variante, mit der du deine Schultern und den Rücken stärkst. Diese Übungsvariante gilt als der Klassiker unter den aufrecht-rudern-Varianten. Die beliebte Grundübung eignet sich ideal, um deinen Trapezmuskel zu stärken. Der Fokus liegt auf den oberen Fasern des Trapezmuskels. Folglich ist die Übung ideal, um einen Stiernacken zu bekommen. Mit einer korrekten Ausführung bringst du den oberen Rücken schnell in Form. Einsteiger können problemlos diese Übungsvariante durchführen. Allerdings sollten diese darauf achten, dass die Gewichte nicht zu schwer sind und der Rücken immer gerade bleibt.

    Variante
    Kinnziehen mit der Langhantel und Multipresse

    Eine SZ-Stange gibt es in jedem Fitnessstudio. Beim aufrechten Rudern mit der SZ-Stange hast du den Vorteil, dass du die Handgelenke schonst. Im Vergleich zur Übungsvariante mit der Langhantel ist der Bewegungsablauf natürlicher. Durch den engen Griff steht das Training des Trapezmuskels im Vordergrund, während du Schultern und Co. nur zweitrangig stärkst.

    Variante
    Enges aufrechtes Rudern mit der SZ-Stange

    Im Vergleich zum aufrechten Rudern mit der LH kannst du beim aufrechten Rudern mit Kurzhanteln flexibler agieren. Mit zwei Kurzhanteln führst du grundsätzlich die gleiche Bewegung durch, um deine Schultermuskulatur und den oberen Teil des Trapezmuskel gezielt zu fördern. Folglich eignet sich diese Übung ideal für Sportler, die ihren Nacken gezielt trainieren wollen.

    Aus der höheren Flexibilität resultiert eine höhere Schwierigkeit. Anfänger sollten mit dem aufrechten Rudern mit Kurzhanteln nur starten, wenn sich diese eine einwandfreie Bewegungsausführung zutrauen. Andernfalls stellen Gerät, Langhantel und Co. bessere Übungsalternativen dar. Allerdings kannst du beim aufrechten Rudern mit Kurzhanteln auch einarmig vorgehen.

    Variante
    Aufrechtes Kurzhantel rudern im stehen

    Die hinteren Schultern lassen sich auch am Gerät trainieren. Eine beliebte Übungsvariante sind die sogenannten Butterfly Reverse am Gerät. Das Training am Gerät eignet sich ideal für alle Anfänger. Wenn dein Fitnessstudio ein Kombi-Gerät für Butterfly-Übungen besitzt, kannst du nicht nur deine Brust, sondern auch deine hinteren Schultern trainieren.

    Neben dem hinteren Deltamuskel trainierst du auch den Kapuzenmuskel (Musculus trapezius pars transversa) sowie den großen und kleinen Rautenmuskel (Musculus rhomboideus minor et major). Die Ausführung der Übung ist denkbar einfach – du solltest nur deinen Kopf nicht zu weit nach vorne strecken, um Nackenverletzungen vorzubeugen. Mehr über die Butterfly Reverse am Gerät, deren Ausübung und potenzielle Fehler erfährst du im eigenen Beitrag.

    Der Klassiker unter den Schulterübungen am Kabelzug sind die Butterfly Reverse am Kabelturm von vorne. Dabei trainierst du vorrangig die hintere Schultermuskulatur. Unterstützend stärkst du jedoch auch den Kapuzenmuskel (musculus trapezius) und den kleinen sowie großen Rautenmuskel (musculus rhomboideus minor et major). Bei dieser Übung stellst du dich mittig vor den Kabelturm. Wichtig ist, dass du lediglich die Zielmuskeln im Schulter- und Rückenbereich nutzt.

    Variante
    Butterfly Reverse am Kabelturm von vorne

    Der Butterfly Reverse am Kabelzug ist eine isolierende Übung für die hintere Schultermuskulatur. Durch die horizontale Abduktion werden insbesondere die hinteren Deltamuskeln aktiviert. Butterfly Reverse am Kabelzug eignet sich für gezielten Muskelaufbau im Schulterbereich.

    Die Ruder-Übungen gehören zu den Grundübungen für jeden Fitnesssportler. Wer seinen Rücken trainieren möchte, setzt unweigerlich auf das Rudern. Beim Rudern am Kabelzug mit engem Griff trainierst du insbesondere den unteren Teil deines Latissimus. Mit dem V-Griff kannst du einen bequemen, engen Griff wählen und deinen oberen Rücken effektiv stärken. Im Vergleich zu den anderen Griffvarianten stärkst du insbesondere die Tiefe des Latissimus, indem du die vertikal laufenden Muskelfasern reizt.

    Variante
    Rudern am Kabelzug mit engem Griff

    Das Rudern am Kabelzug mit breitem Griff zielt demnach verstärkt auf den oberen Bereich deines Rückens ab. Bei dieser Variante stärkst du deinen Trapezmuskel, die Schultermuskulatur und eben auch den Latissimus. Für ein komfortables Latissimus-Training kannst du die Latzieh-Stange am Kabelzug befestigen und diese möglichst breit greifen. Dann zielst du vorrangig auf eine Vergrößerung deines Latissimus in der Breite, indem du die horizontalen Muskelfasern reizt.

    Variante
    Rudern am Kabelzug mit breitem Griff

    Ein echter Klassiker unter den Grundübungen für dein Rückentraining sind die Klimmzüge. Bei den klassischen Klimmzügen mit Obergriff trainierst du vordergründig den Latissimus, während dich Trapezmuskulatur und Bizeps lediglich unterstützen. Bei der klassischen Variante entscheidest du dich für einen schulterbreiten Griff. Durch den Obergriff sind die Klimmzüge besonders herausfordernd, sodass Anfänger oftmals nicht ihr gesamtes Körpergewicht stemmen können. Allerdings gibt es zahlreiche Übungsalternativen für deinen Latissimus, die dich auf die klassischen Klimmzüge mit dem Obergriff vorbereiten.

    Variante
    Klassische Klimmzüge mit Obergriff

    Die Ruder-Übungen gelingen ebenfalls einwandfrei mit Freihanteln. Beim klassischen Kurzhantel-Rudern stärkst du deine Muskeln im oberen und mittleren Rücken – allen voran deinen Latissimus. Mit vorgebeugtem Rücken wiederholst du die typische Ruder-Bewegung. Wer die größere Flexibilität im Vergleich zu Kabelzug oder Maschine schätzt, kann das klassische Kurzhantel-Rudern in sein Latissimus-Training einbeziehen.

    Beim Latziehen zur Brust handelt es sich um eine der beliebtesten Fitnessübung für den Latissimus. Die Grundübung eignet sich für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis gleichermaßen. Neben den unteren Fasern des Kapuzenmuskels steht bei dieser Übung der Latissimus im Vordergrund. Bei der klassischen Variante wählst du den etwa schulterbreiten Obergriff, um deinen Latissimus zu reizen. Diese Übung ist ideal, wenn du einen breiten Rücken bekommen möchtest.

    Variante
    Klassisches Latziehen zur Brust

    Die Fitnessübung T-Bar Rudern ist eine weitere Möglichkeit für ein effektives Latissimus-Training. Dafür brauchst du lediglich eine T-Stange und eine entsprechende Befestigung. In Fitnessstudios ist diese Fitnessübung weniger verbreitet. Bodybuilder setzen jedoch gerne auf das klassische T-Bar-Rudern mit der Langhantel. Bei der Ausführung solltest du auf einen geraden Rücken und eine stabile Haltung achten. Um das Verletzungsrisiko im unteren Rücken zu senken, ist ein Hohlkreuz erforderlich. Anfänger starten das Latissimus-Training vorzugsweise mit anderen Übungen. Für Fortgeschrittene bietet das klassische T-Bar-Rudern mit der Langhantel Abwechslung im Trainingsalltag.

    Variante
    Klassisches T-Bar-Rudern mit der Langhantel

    Die Klimmzüge sind eine anspruchsvolle Eigengewichtsübung für den gesamten Oberkörper. Im Fokus stehen Latissimus, Bizeps und hintere Schulter. Klimmzüge eignen sich besonders für funktionellen Kraftaufbau.

    Wenn du dich für die Klimmzüge mit breitem Griff entscheidest, trainierst du deinen Armbeuger (musculus brachialis) und deinen Latissimus. Den Pull Ups wird nachgesagt, dass du besonderes stark die breiten Fasern deines Latissimus stärkst. Wenn du also einen breiten Rücken haben möchtest, sind die Klimmzüge mit breitem Griff die ideale Grundübung.

    Variante
    Klimmzüge mit breitem Griff / Pull Ups

    Die Grundübung für deinen Latissimus gelingt ebenfalls mit dem neutralen Griff, Hammergriff oder Parallelgriff. Bei den Klimmzügen mit Parallelgriff greifst du die Stange mit zwei parallelen Griffen. Aus diesem Grund muss dein Gerät im Fitnessstudio die passenden Voraussetzungen bieten, damit deine Handflächen zueinander zeigen können. Eine gerade Klimmzugstange reicht hierfür nicht. Bei den Klimmzügen mit Hammergriff stärkst du deinen Bizeps und den Latissimus zugleich.

    Variante
    Klimmzüge mit Parallelgriff / Hammergriff

    Die Klimmzüge mit Untergriff helfen dir, deinen Latissimus gezielt zu stärken. Durch den Untergriff beanspruchst du ebenfalls den Bizeps. Dieser ermöglicht dir eine einfachere Bewegungsausführung. Sofern du noch keine klassischen Klimmzüge schaffst, sind die Chin Ups eine gute Alternative. Durch den stärkeren Griff und die Unterstützung durch den Bizeps gelingen dir deine ersten Klimmzüge leichter. Folglich sind die Klimmzüge mit Untergriff eine gute Variante für alle Anfänger.

    Variante
    Klimmzüge mit Untergriff / Chin Ups

    Das Kurzhantel-Rudern auf der Schrägbank ist eine einfache und zugleich beliebte Übungsalternative für den oberen Rücken. Neben deinem Deltamuskel trainierst du vorrangig den Latissimus. Die Schrägbank bietet dir Unterstützung, sodass der Schwierigkeitsgrad niedriger als beim klassischen Kurzhantel-Rudern ist. Du kannst dich voll und ganz auf die Belastung deiner Rückenmuskulatur konzentrieren. Du brauchst lediglich Schrägbank und Kurzhanteln, um weite Teile deines Rückens zu trainieren.

    Das Langhantelrudern mit Obergriff ist eine effektive Möglichkeit, um deine Rücken- und Schultermuskulatur zu trainieren. Im Vordergrund steht der Latissimus. Beim Obergriff greifst du die Langhantel oberhalb der Hantelstange. Dies sorgt für einen noch stärkeren Reiz im Schulter- und Nackenbereich, den du zusätzlich zum Latissimus trainierst. Wenn du die Übung ohne viel Schwung und in der richtigen Haltung ausführst, wirst du schnelle Trainingserfolge sehen.

    Variante
    Langhantelrudern mit Obergriff

    Das Langhantel-Rudern mit Untergriff bietet dir die Möglichkeit, deinen Latissimus ausschließlich mit einer Langhantel zu trainieren. Durch den Untergriff führst du die Bewegung mit engeren Ellenbogen an deinem Körper aus. Daraus resultiert eine fokussierte Belastung deines Latissimus. Zugleich trainierst du auch deinen Bizeps bei der Untergriff-Variante. Allerdings schränkt die Langhantel deine Flexibilität ein. Eine einwandfreie Ausführung der Bewegung ist schwieriger, sodass eher fortgeschrittene Sportler auf das Langhantel-Rudern mit Untergriff setzen sollten.

    Variante
    Langhantel-Rudern mit Untergriff

    Das Langhantelrudern ist eine klassische Grundübung zur Kräftigung der Rückenmuskulatur. Durch die vorgebeugte Haltung werden insbesondere Latissimus, Rhomboiden und Rückenstrecker beansprucht. Langhantelrudern eignet sich für Muskelaufbau und Kraftsteigerung im Oberkörper.

    Während du beim klassischen Latziehen einen schulterbreiten Griff wählst, positionierst du nun deine Hände weiter außen am Griff. Beim breiten Latziehen steht der Latissimus unverkennbar im Vordergrund. Besonders effektiv für deine obere Rückenmuskulatur ist dabei das Latziehen zur Brust. Zugleich schonst du bei einem breiten Griff deine Schulter- und Ellenbogengelenke. Das Latziehen mit breitem Griff ist somit ideal, wenn du geringes Verletzungsrisiko mit effektivem Muskelaufbau verbinden willst.

    Variante
    Latzug breit zur Brust

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