Übungsdaten im Überblick
- Ausrüstung
- Trainingsziel
- Übungstyp
Good Mornings mit dem Theraband
Position und Bewegung
Körperposition
In der Ausgangsposition wählst du einen geraden Stand. Die Beine befinden sich hüftbreit auseinander. Mit den Füßen fixierst du das Fitnessband. Der untere Rücken befindet sich in einem leichten Hohlkreuz und der Blick ist nach vorne gerichtet. Die Enden des Therabands hältst du in deinem Nacken. Dabei zeigen deine Oberarme nach vorne und die Unterarme sind nach hinten angewinkelt.
Bewegungsausführung
Nun beginnst du mit der Ausführung, indem du deinen Oberkörper nach unten beugst. Diese Bewegung findet ausschließlich im Hüftgelenk statt. Beuge den Oberkörper so weit nach unten, bis er sich parallel über den Boden befindet. In dieser Position solltest du den maximalen Stretch auf den Beinbeuger spüren. Dabei gehen deine Oberschenkel automatisch nach hinten und die Beine sind gebeugt. Die Knie können leicht nach vorne gehen, sollten sich dennoch über den Fersen befinden. Bei dieser Bewegung atmest du ein. Im Anschluss drückst du die Beine wieder durch und hebst den Oberkörper an. Atme bei der Aufwärtsbewegung aus, bis deine Beine fast vollständig gestreckt sind.

Good Mornings mit der Langhantel
Position und Bewegung
Körperposition
Für die Good Mornings mit der Langhantel stellst du dich aufrecht hin. Deine Beine sind hüftbreit auseinander. Achte darauf, dass du einen festen Stand hast, und strecke die Beine fast vollständig durch. Der untere Rücken befindet sich nun in einem leichten Hohlkreuz und du richtest den Blick nach vorne. Die Langhantel greifst du etwas weiter als schulterbreit. Diese liegt auf dem hinteren Teil der Schulter oder dem Nacken ab.
Bewegungsausführung
Nun beginnst du die Übung, indem du das Hüftgelenk nach vorne bewegst und sich dadurch das Gesäß nach hinten bewegt. Dadurch beugst du den Oberkörper automatisch nach vorne und unten. Die Knie dürfen nun leicht nach vorne wandern, sollten sich jedoch über den Fersen befinden. Wichtig ist jedoch, dass die Bewegung nur aus dem Hüftgelenk stammt. Der Rücken sollte weiterhin in einer leichten Hohlkreuzstellung verbleiben. Bei dieser Abwärtsbewegung atmest du ein. Führe diese so weit aus, bis dein Beinbeuger maximal gedehnt ist. Im Anschluss drückst du den Oberkörper langsam wieder nach oben, während du ausamtest.

Beanspruchte Muskeln bei Good Mornings
Bei der Fitnessübung Good Mornings reizt du vornehmlich den Rückenstrecker (musculus erector spinae) und deinen großen Gesäßmuskel (musculus gluteus maximus). Zudem kommen auch der Beinbizeps (musculus biceps femoris) und der Plattsehnenmuskel (musculus semimembranosus) bei der Ausführung zum Einsatz. Unterstützend wird noch der Halbsehnenmuskel (musculus semitendinosus) tätig.
Häufige Fehler bei Good Mornings
Da es sich bei den Good Mornings um eine schwierige Fitnessübung handelt, gibt es einige Fehlerquellen. Im folgenden Abschnitt werden die häufigsten Fehler aufgezeigt, damit Sportler ihr Verletzungsrisiko reduzieren.
Ähnliche Übungen zu Good Mornings
Für mehr Abwechslung im Training kannst du dich auch an ähnlichen Übungen zur Übung Good Mornings bedienen.





