Der 3er Split Push/Pull/Beine ist nicht ohne Grund einer der beliebtesten Trainingspläne, immerhin bringt er zahlreiche Vorteile mit sich – vor allem im direkten Vergleich mit dem klassischen 2er Split nach Push/Pull. Die Nachteile dieses Workouts sind hingegen überschaubar.
Vorteile
Während beim klassischen Push/Pull-Trainingsplan die Beine oft zu kurz kommen, werden diese beim Push/Pull/Legs-Split separat trainiert. Der Leg-Day fällt zwar sehr intensiv aus und geht oft – besonders in der Anfangszeit – mit einem Muskelkater einher, allerdings lohnt sich das separate Training enorm! Der Push/Pull/Legs-Trainingsplan ist generell sehr intensiv, da die Muskeln an den jeweiligen Trainingstagen stärker und mit mehr Übungen beansprucht werden. Dies ermöglicht aber zugleich auch eine gewisse Vielseitigkeit und mehr Spielraum, um neue Übungen zu testen, und in den Trainingsplan zu integrieren. Die Regeneration kommt beim Push/Pull/Legs-Split trotzdem nicht zu kurz, da ähnliche Muskelgruppen am selben Tag trainiert werden und sie somit genügend Zeit zum Ruhen haben.
Nachteile
Gegen den 3er Split Push/Pull/Beine gibt es im Grunde genommen kaum etwas einzuwenden. Der „größte“Nachteil dieses Workouts ist, dass sich nicht alle Muskeln eindeutig zu „Push“ oder „Pull“ zuordnen lassen. Denn einige Kraftübungen erfordern sowohl die Drück- als auch die Ziehmuskulatur. Dadurch kann es mitunter zu einer Überbelastung der Muskeln kommen. Dies lässt sich jedoch mit der Auswahl und Variation der einzelnen Kraftübungen weitestgehend vermeiden.
Ein weiterer Nachteil ist, dass die Muskeln jede Woche nur ein einziges Mal trainiert werden. Um gute Trainingserfolge zu erzielen, müssen die Muskeln daher gezielt und ausgiebig gereizt werden. Dies erfordert wiederum das notwendige Wissen hinsichtlich der Übungen, andernfalls ist die Regenerationszeit „unnötig“ lange und die Trainingserfolge bleiben aus.