Tocopherol: Wirkung
Tocopherole haben im Körper verschiedene Funktionen:
- Sie fangen freie Radikale ab und schützen die Zellen vor oxidativem Stress.
- Sie tragen zu einem funktionierenden Immunsystem bei.
- Sie verhindern Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße und damit Blutgerinnsel.
- Sie weiten die Blutgefäße.
- Sie helfen bei der Vorbeugung gegen Herzerkrankungen.
- Sie sind Bestandteil der Zellkommunikation.
- Sie schwächen Entzündungen ab.
- Sie verbessern die Wundheilung und stärken die Haut.
Tocopherole wirken also auf vielfältige Weise im Körper.
Diese Lebensmittel enthalten Tocopherol
Sehr gute Lieferanten von Tocopherolen sind Pflanzenöle, vor allem Weizenkeimöl, aber auch Sonnenblumen-, Maiskeim- und Sojaöl, Olivenöl, Leinöl und Walnussöl sowie Kokosöl. Kleinere Mengen finden sich zudem in:
- Nüssen
- Getreideprodukten
- Süßkartoffeln
- Schwarzwurzeln
- vielen Kohlsorten
- Spinat
- Wirsing
- Paprika
- Fisch
Da du nur geringe Mengen an Tocopherolen und Vitamin E insgesamt brauchst, kannst du deinen Bedarf meist leicht über die Ernährung decken.
Spricht etwas gegen die Einnahme von Tocopherolen?
Das, was du über deine Ernährung an Tocopherolen zu dir nimmst, ist immer unbedenklich. Auch Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin E (die überwiegend Tocopherole enthalten), die du nach den Empfehlungen einnimmst, lösen keine Probleme aus.
Allerdings solltest du aufpassen, dass du keine zu hohen Dosen zu dir nimmst: Diese können nicht nur Übelkeit und Erbrechen auslösen, sondern auch dein Blutungsneigung erhöhen. Wunden bluten stärker, die Blutgerinnung funktioniert weniger gut, du bekommst leichter blaue Flecken und Nasenbluten. Zudem sind Blutungen im Körper möglich – etwa in den Gelenken oder den Organen.



