Beta-Carotin: Wirkung
Beta-Carotin hat viele verschiedene Wirkungsweisen auf den Körper:
- Es ist antioxidativ.
- Es stimuliert das Immunsystem.
- Es trägt zur interzellularen Kommunikation bei.
- Es schützt vor negativen Auswirkungen der UVA- und UVB-Stahlen.
- Es trägt zum Schutz der Augen bei.
- Es ist eine Vorstufe von Retinol, Retinal und Retinsäure und daher an allen positiven Auswirkungen beteiligt, die diese Retinoide haben – also unter anderem Stärkung der Haut und der Strukturproteine im Körper
Wegen der vielen unterschiedlichen Wirkungsweisen ist die ausreichende Aufnahme von Beta-Carotin für alle Menschen wichtig.
Diese Lebensmittel enthalten Beta-Carotin
Beta-Carotin kommt ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor – vor allem in kräftig gefärbtem Gemüse. Besonders viel Provitamin A steckt in:
- Grünkohl
- Karotten
- Wirsing
- Feldsalat
- roter Paprika
- Chicorée
- Spinat
- Kürbis
- Blutgrapefruit
- Aprikosen
- Tomaten
Zahlreiche andere Gemüse, Obstsorten und Hülsenfrüchte enthalten ebenfalls Beta-Carotin, wenn auch etwas weniger.
Gibt es Gründe, die gegen eine Aufnahme von Beta-Carotin sprechen?
Nimmst du Beta-Carotin über deine Ernährung auf, sind die Mengen völlig unbedenklich: Dein Körper wandelt einiges davon in Vitamin A um und nutzt den Rest in seiner ursprünglichen Form. In den meisten Fällen reicht eine ausgewogene Ernährung aus, um den Bedarf zu decken.
Supplements mit Beta-Carotin solltest du immer nur nach ärztlicher Beratung einnehmen, da sie laut einigen Studien das Krebsrisiko bei ehemaligen und aktuellen Raucherinnen und Rauchern erhöhen können. Bei sehr hohen Dosen kann es auch zu einer sogenannten Hypervitaminose A kommen – dann wandelt dein Körper zu viel Beta-Carotin in Vitamin A um und speichert dies in so großen Mengen in der Leber, dass es toxisch wirkt. Kopf- und Gelenkschmerzen, Übelkeit, trockene Haut und Schwindel können die Folge sein.
Achtung: Supplements mit Beta-Carotin können Wechselwirkungen haben mit Medikamenten, die Retinoide enthalten!



