Info: Es gibt eine Ausnahme – Eisen liegt mit 60 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht im Körper vor. Da die Menge lange unterschätzt worden ist, wurde das Metall den Spurenelementen zugerechnet und wird es bis heute.
Funktionen von Spurenelementen
Spurenelemente haben sehr unterschiedliche Funktionen im Körper. Diese lassen sich allein daher schon schlecht zusammenfassen, weil es verschiedene Stoffe sind, nämlich:
Die Elemente sind wichtig für verschiedene Stoffwechsel und auch für die Bildung von Hormonen und Enzymen im Körper.
Tipp: Informationen über gute Quellen unter den Nahrungsmitteln für die jeweiligen Stoffe und für die Auswirkungen eines Mangels findest du in den Einzelbeiträgen.
Spurenelemente supplementieren
Spurenelemente nimmst du wie Mengenelemente auch über eine ausgewogene Ernährung zu dir. Allerdings kann es bei einigen der Stoffe zu einem Mangel kommen:
- Deutschland gilt immer wieder einmal als Jodmangelland – das liegt an den nährstoffarmen Böden. Willst du sichergehen, dass du mit dem Element Jod gut versorgt bist, das deine Schilddrüse benötigt, kannst du jodhaltiges Speisesalz benutzen.
- Vor allem Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter leiden wegen des regelmäßigen Blutverlusts leicht einmal an Eisenmangel.
- Vor allem bei einseitiger Ernährung oder bei entzündlichen Darmerkrankungen kann ein Mangel an Zink auftreten.
Während Jodsalz die Aufnahme von zusätzlichem Jod unkompliziert möglich macht, musst du bei Bedarf auf Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen oder Zink-Supplements zurückgreifen.
Die häufigsten Fragen zu Spurenelementen
Spurenelemente und ihre Funktionen sind wichtige Themen für unsere Leserinnen und Leser, die sich nach ihrem individuellen Bedarf gesund ernähren möchten. Wir bekommen viele Fragen dazu gestellt. Die häufigsten beantworten wir hier.
Muss man Spurenelemente durch Supplements aufnehmen?
Grundsätzlich müssen gesunde Menschen bei einer bedarfsgerechten und ausgewogenen Ernährung kaum Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Unter den Mineralstoffen kann Jod eine Ausnahme bilden – es gibt viel Jodmangel in Deutschland, da das Element in den Lebensmitteln nur in geringen Mengen vorliegt. Hier reicht es aber, wenn du jodiertes Speisesalz benutzt. Andere Mängel, die häufiger auftreten, sind Eisen– und Zinkmangel. Wird bei dir anhand einer Blutuntersuchung festgestellt, dass du mit einem der beiden Stoffe unterversorgt bist, kannst du mit den entsprechenden Supplements gegensteuern.
Ist Eisen das wichtigste Spurelement?
Das kann man so nicht sagen – alle Spurenelemente sind essentiell (das heißt, dass du sie zum Leben brauchst und über die Nahrung aufnehmen musst, weil dein Körper sie nicht selbst bilden kann). Von Eisen brauchst du allerdings mehr als von den anderen Spurenelementen. Man hatte die Eisenmenge, die im Körper vorkommt, lange unterschätzt. Sie liegt bei etwa 60 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Damit ist Eisen strenggenommen ein Mengenelement, kein Spurenelement.
Welche Spurenelemente sind für Sportlerinnen und Sportler wichtig?
Alle Spurenelemente haben wichtige Aufgaben in deinem Körper, den du beim Training ja besonders forderst: Eisen ist unerlässlich für die Blutbildung und den Transport des Sauerstoffs zu den Muskelzellen. Zu wenig Eisen kann also einen Leistungsabfall bedeuten. Ein Zinkmangel macht dich müde und antriebslos, und Jod verlierst du, wenn du schwitzt. Lass am besten mit einer Blutuntersuchung überprüfen, ob du alle Spurenelemente in ausreichender Menge zu dir nimmst, und ergänze deine Ernährung sonst mit den passenden Supplements.
