Wrist Roller

Ausführung, häufige Fehler und beanspruchte Muskulatur

Beim Wrist Roller handelt es sich um eine Fitnessübung, die sich für deinen Trainingsplan eignet, wenn du vorrangig deine Unterarme stärken möchtest. Der Wrist Roller ermöglicht es dir, auch zuhause gezielt Muskelaufbau zu betreiben. Eigentlich steht diese Bezeichnung somit für das Trainingsgerät, doch auch die Übung ist unter dem Namen bekannt. Die Bewegungsausführung ist simpel. Dennoch ist die Unterarm-Übung relativ unbekannt und wird nur selten von Sportlern genutzt. Wenn du jedoch offen für etwas Neues im Training bist, hat der Wrist Roller das Potential, dein Unterarm-Training aufregender zu gestalten.

Beanspruchte Muskeln bei der Wrist Roller Übung

Das Training mit dem Wrist Roller zielt vorrangig auf deine Unterarme ab. Hier sind es besonders der radiale Handbeuger (musculus flexor carpi radialis) und der ulnare Handbeuger (musculus flexor carpi ulnaris), die du mit der Bewegungsausführung reizt. Doch auch der lange Hohlhandmuskel (musculus palmaris longus), der oberflächige Fingerbeuger (musculus flexor digitorum superficialis) und der tiefe Fingerbeuger (musculus flexor digitorum profundus) kommen beim Wrist Roller zum Einsatz.

Ausführung von Wrist Roller

Die Ausführung der Unterarm-Übung mit dem Wrist Roller ist grundsätzlich einfach, auch wenn diese eher unbekannt ist. Im folgenden Abschnitt findest du wertvolle Tipps zur Körperposition und der Bewegungsausführung, sodass du das Potential optimal ausschöpfst.

Körperposition

Um mit der Fitnessübung Wrist Roller zu beginnen, nimmst du zunächst die Ausgangsposition ein. Dabei stellst du dich aufrecht im hüftbreiten Stand hin. Der Rücken befindet sich in einem leichten Hohlkreuz, der Blick ist nach vorne gerichtet. Deine beiden Arme sind nach vorne ausgestreckt, lediglich eine kleine Beugung im Ellenbogen verbleibt. Die Arme befinden sich dabei auf der Höhe deiner Brust. Die Handgelenke bilden eine natürliche Verlängerung der Arme, die parallel über dem Boden schweben. Die Stange des Wrist Rollers hältst du vor dir im Obergriff. Das Gewicht befindet sich Anfangs noch auf dem Boden.

Bewegungsausführung

Die Bewegungsausführung ist beim Wrist Roller einfach und minimal. Zunächst sind deine Handgelenke gerade ausgestreckt und parallel über dem Boden. Die Arme sind auf der Höhe deiner Brust nach vorne gestreckt. Nun drehst du mithilfe des Wrist Rollers die Hantelscheibe langsam nach oben. Die Bewegung deiner Handgelenke ähnelt dabei abwechselnd dem klassischen „Motorradgriff“. Ziel ist es, die Stange so lange zu drehen, bis sich das Seil soweit aufgerollt hat, dass sich die Hantelscheibe oben am Griff befindet. Dann stoppst du und kehrst wieder zurück, indem du die Hantelscheibe langsam mit der umgekehrten Drehbewegung ablässt.

Wrist Roller
Wrist Roller

Häufige Fehler bei der Wrist Roller-Übung

Das Training mit dem Wrist Roller ist nicht wirklich gängig. Wenn sich neue Sportler an dieser Fitnessübung ausprobieren, kommt es somit trotz einfacher Ausführung zu Fehlern. Hier findest du Tipps, damit du anfängliche Fehler vermeidest und das volle Potential der Übung ausschöpfst.

  • Arme überstreckt: Zunächst solltest du deine Arme beim Wrist Roller nicht überstrecken. Vielmehr ist eine leichte Beugung vorzugswürdig, damit du deine Ellenbogengelenke schützt.
  • Zu schnelles Ablassen: Zunächst drehst du das Gewicht nach oben. Im Anschluss solltest du mit der gleichen Geschwindigkeit die Abwärtsbewegung durchführen. Falls du die Hantelscheibe einfach runterfallen lässt, bleibt Potential ungenutzt.
  • Bewegung aus den Armen: Die Bewegung stammt beim Training mit dem Wrist Roller nicht aus deinen Armen. Vielmehr bewegst du ausschließlich deine Hände bzw. Handgelenke.
  • Ruckartige Ausführung der Übung: Die Bewegungsausführung sollte langsam und moderat erfolgen. Ruckartige Bewegungen müssen unterbleiben, damit du das volle Potential dieser Fitnessübung ausnutzt.

Alternativen und ähnliche Übungen zu Wrist Roller

Die Unterarm-Übung Wrist Roller ist wohl nicht der Klassiker für diese Muskelgruppe. Doch, falls dir das Training zu ungewöhnlich ist, musst du dennoch nicht auf eine gezielte Stärkung der Unterarme verzichten. Hier gibt es einige Alternativen zum Wrist Roller.

(Reverse) Unterarm-Curls

Bei den Unterarm-Curls hast du die Qual der Wahl, da hier eine Menge unterschiedlicher Übungen zur Verfügung stehen. Eine grundsätzliche Unterteilung erfolgt in die klassischen Unterarm Curls und die Reverse Unterarm-Curls.

Finger Curls

Mit den Finger Curls kannst du ebenfalls deine Unterarme stärken. Typisch ist hier, dass du lediglich deine Finger bewegst und somit der Radius minimal ist.

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